Titelaufnahme

Titel
Barrier-free sustainable urban public transport for visually impaired: Accessibility to infrastructure and information when using buses/trams / Jelena Aksentijevic
VerfasserAksentijevic, Jelena
Betreuer / BetreuerinFürst, Elmar Wilhelm M.
ErschienenWien, 31.01.2015
UmfangVIII, 100 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Masterarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-433 Persistent Identifier (URN)
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Barrier-free sustainable urban public transport for visually impaired: Accessibility to infrastructure and information when using buses/trams [7.23 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Möglichkeit zur Mobilität stellt eine der wesentlichsten Voraussetzungen für Lebensqualität dar. Leider sehen sich Menschen mit eingeschränkter Mobilität aufgrund ihrer Behinderung sozialen und physischen Barrieren gegenüber. Diese Arbeit bezieht sich in erster Linie auf Menschen mit Sehbehinderungen, deren Anliegen entweder nicht beachtet oder bloß im Zusammenhang mit den Bedürfnissen blinder Menschen betrachtet werden. Obwohl beide Gruppen eine barrierefreie Umwelt anstreben, unterscheiden sich deren Methoden und Techniken bei der Orientierung und Informationsgewinnung beträchtlich. Der Umstand, dass sich sehbehinderte Menschen vor allem auf ihr Restsehvermögen verlassen, wurde in der Ausgestaltung der Infrastruktur lange vernachlässigt. In dieser Arbeit sollen Mobiltätslösungen für sehbehinderte Menschen auf der Basis der Nachhaltigkeit und einer angestrebten Bewusstseinsänderung ausgeführt werden. Seit das U-Bahnsystem verstärkt Farben zur Orientierung einsetzt, bietet es sehbehinderten Menschen eine bessere Zugänglichkeit. Daher liegt der Schwerpunkt dieser Studie auf dem städtischen Personennahverkehr, insbesondere auf dem Einsatz von Bussen und Straßenbahnen und deren Haltestellen. Das Konzept der „barriefreien Haltestelle“ ist gedacht als ein Versuch, die Bedürfnisse von sehbehinderten Menschen beim Gebrauch des öffentlichen Verkehrs zu beschreiben, unbedingte Voraussetzungen für den barrierefreien Nutzen zu nennen und schlussendlich, Vorgaben für eine erfolgreiche Realisierung anzubieten. Letztlich soll mit der Vorgabe sinnvoller und kostengünstiger Vorschläge eine Argumentationsgrundlage für konkrete Umsetzungen vorgelegt werden.