Titelaufnahme

Titel
IMPROVING INFORMATION AND COMMUNICATION FLOW IN ORGANIZATIONAL CHANGE PROJECTS THROUGH THE SUPPORT OF AGILE PROJECT MANAGEMENT PRACTICES ANALYZING THE POTENTIAL FOR IMPROVEMENT FOR LARGE ENTERPRISES / Bojan Savicevic
VerfasserSavicevic, Bojan
Betreuer / BetreuerinBöhm, Christina
ErschienenWien, 19.11.2014
UmfangIX, 116 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Univ., Masterarbeit, 2014
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-790 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
IMPROVING INFORMATION AND COMMUNICATION FLOW IN ORGANIZATIONAL CHANGE PROJECTS THROUGH THE SUPPORT OF AGILE PROJECT MANAGEMENT PRACTICES ANALYZING THE POTENTIAL FOR IMPROVEMENT FOR LARGE ENTERPRISES [4.5 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In einer schnell wachsenden und sich verändernden Welt bleiben nur jene Organisationen wettbewerbsfähig, die sich den bevorstehenden Herausforderungen stellen und sich an die neuen Rahmenbedingungen anpassen. Diese Bedingungen, welche von Außen und aus den eignen Reihen auf die Organisation einwirken, machen die Veränderung unausweichlich. Allerdings lässt die Erfolgsquote zu wünschen übrig. Einige Studien sprechen von 60 bis 80 Prozent Fehlerquote bei den Veränderungsprojekten. Die vorliegende Master Thesis widmet sich diesem Thema. Sie untersucht die Möglichkeit anhand der erprobten agilen Methoden aus der Softwareentwicklung die Veränderungen besser zu unterstützen. Softwareentwicklungsprojekte sind ähnlich wie Veränderungsprojekte auch stetigem Wandel ausgesetzt. Die Rahmenbedingungen ändern sich schnell und klassische Projektmanagement Ansätze reichen nicht aus um sich dieser Herausforderung zu stellen. Seit den Neunziger Jahren treten agile Projektmanagement- Konzepte bei den Softwareentwicklungsprojekten stärker in den Vordergrund. Diese Methoden sollen die ungewissen Rahmenbedingungen und die ständig veränderbaren Anforderungen bewältigen. Und zwar durch die Anwendung von Iterationen im Projektlebenszyklus, mit flachen Projektstrukturen und starker Einbindung der Mitarbeiter, sowie durch Verwendung von zielgerichteten und informellen Kommunikationswegen. Die Idee dabei ist die Komplexität von Projekten reduzieren, damit das Projektteam schneller auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren kann. Im Rahmen dieser Arbeit wurde die vorhandene Literatur zu agilen Methoden und Organisationsveränderung untersucht und verglichen. Die theoretische Abhandlung liefert eine Basis für mögliche Unterstützungsfelder. Diese wurden ausgehend von einem Iterationsansatz in einer Zusammenarbeits- und Einbindungsstrategie festgelegt. Diese Strategien wurden im Weiteren mit Kommunikationsstrategie sowie möglichen Informationskanälen in Verbindung gesetzt. Um die Erkenntnisse der Literaturrecherche zu validieren wurde anschließend eine empirische Untersuchung durchgeführt. Diese Studie betrachtet Projekte mit Veränderungscharakter in Großunternehmen. Anhand semi-strukturierten Interviews wurden Experten/innen in großen Unternehmen und unterschiedlichen Branchen befragt. Dabei standen bereits abgeschlossene beziehungsweise weit fortgeschrittene Projekte im Fokus. Neben den Projekteckpfeiler, wie Umfang, Dauer, Kosten und Struktur, wurden die Rahmenbedingungen in den Projekten untersucht. Das Ziel war zu identifizieren, ob das zugrundeliegende Projekt eine der erarbeiteten Strategien bewusst oder unbewusst angewendet hat. Eine Einschätzung des/der Experten/in über den Erfolg des Projektes und darüber, in weit andere Strategien das Ergebnis positiv beeinflusst hätten, vervollständigten die Untersuchung. Diese Resultate wurden anschließend in Relation zu den Ergebnissen aus der Literatur in Kontext gestellt. Ob Methoden und Praktiken aus dem agilen Projektmanagement eine bereichernde Unterstützung in Veränderungsprojekten geben könnten wie die bisherige Forschung indiziert wurde mit den Ergebnissen der empirischen Studie nicht definitiv validiert. Jedoch haben sich neue und interessante Möglichkeiten ergeben, die durchaus eine Hilfestellung für Veränderungsprojekte bieten können. Beispielsweise haben sich flache Projektstrukturen als erfolgsversprechender herausgestellt, da dabei Rollen und Verantwortlichkeiten transparenter definieren werden. Damit sind die Kommunikationswege eindeutiger und schneller, wodurch die Kommunikation innerhalb, aber auch außerhalb, des Projektes verbessert wird. Des Weiteren wurden in der Studie die wesentlichen Herausforderungen in den Veränderungsprojekten in der Praxis identifiziert. Hier decken sich die theoretischen Implikationen mit den Erhebungen in der Praxis. Die Hauptprobleme sind fehlende Motivation, sowie Mistrauen und Widerstand der Betroffenen. Diesen Herausforderungen kann entgegnet werden indem alle Beteiligten in der Organisation von Anfang an stärker in die Veränderung eingebunden wird. Der Grad der Einbindung hängt jedoch sehr stark davon ab wie kritisch die Veränderung für das Überleben der Organisation in Relation zur verfügbarer Zeit, die eine Organisation für die Veränderung hat, ist.