Titelaufnahme

Titel
Industrie 4.0 - Die intelligente Produktion in österreichischen Unternehmen / Gertrude Hölzlsauer
VerfasserHölzlsauer, Gertrude
Betreuer / BetreuerinHauer, Georg
ErschienenWien, 30.11.2015
UmfangX, 116 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-807 Persistent Identifier (URN)
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Industrie 4.0 - Die intelligente Produktion in österreichischen Unternehmen [2.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die heutige Produktion steht vor einen Paradigmenwechsel. Virtuelle und reale Pro-duktionsprozesse verschmelzen miteinander, wodurch es zu einer Veränderung der Art zu produzieren kommt. In den letzten Jahrzehnten kam es zu Umwälzungen, gleichzeitig entstanden Megatrends wie Globalisierung, Energiewende, Komplexität und demografischer Wandel. Kurze Lieferzeiten, individuelle Kundenbedürfnisse wie auch stärkerer, globaler Wettbewerb sind Herausforderungen, die in der Zukunft zu erfüllen sind. Der Begriff “Industrie 4.0” bzw. die vierte industrielle Revolution wurde zum ersten Mal auf der Hannover Messe 2011 progagiert. Ziel dieser Arbeit ist es, Chancen und Risiken von Industrie 4.0 in österreichischen Produktionsunternehmen zu identifizieren. Darüber hinaus soll eine Idealvorstellung von Industrie 4.0 aus betriebswirtschaftlicher Sicht anhand einer Nutzwertanalyse dargestellt werden. Dazu ist eine umfangreiche Forschung hochwertiger Literatur und Studien notwendig. Um einen Vergleich darzustellen wurde eine Befragung von 50 Teilnehmer/innen sowie zwei Experten durchgeführt. Drei Hauptfaktoren: Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Wandlungsfähigkeit wurden als wichtigster Treiber von Industrie 4.0 identifiziert. Industrie 4.0 ermöglicht eine höhere Flexibilität in der Produktion. Individuelle Kundenwünsche, Kleinstmengen bzw. die Losgröße 1 können rentabler produziert werden, neue Geschäftsmodelle und Start-ups werden entstehen. Die Risiken sind im Bereich Datenschutz und Datensicherheit zu finden. Soziale Aspekte müssen kritisch bewertet werden, wie die gesellschaftliche Akzeptanz. Die meisten der Befragten sehen Ängste in den Veränderungen noch als Hürde. Grund dafür ist die Unsicherheit wie sich Industrie 4.0 auf Privat- und Berufsleben auswirkt.

Zusammenfassung (Englisch)

Today's Production is experiencing an impending paradigm shift. Virtual and real production landscapes are increasingly intertwining causing a change in manufac-turing processes. The last decades have brought about major changes in produc-tion. There are megatrends such as globalization, energy revolution, complexity and demographic changes. Short lead-times, individual customer needs and more com-petition are challenges that will have to be handled in the future. The term Industry 4.0 or rather the 4th industrial revolution was mentioned for the first time at the Han-nover fair in 2011. The purpose of this thesis is to identify opportunities and risks that Industry 4.0 might offer to Austrias manufacturing industry. Furthermore the ideal concept of Industry 4.0 from a business perspective is evaluated through a utility analysis. For this pur-pose an extensive research of high-quality literature and studies was used, and compared to the results of a survey comprised of 50 participants and interviews with two experts. As a result the three main drivers: cost effectiveness, flexibility and transformability were identified. Industry 4.0 would enable more flexibility in production. Individual customer needs and on-demand production could be realized in a cost-effective way. The prospects for new business models and startups would increase. On the other hand substantial threats to Industry 4.0 are protection of data privacy and IT-security. Social aspects would be critical too, as the potential for social acceptance is still unclear. Most of the interviewee indicated that they are afraid of changes and the way this might affect their work-life.