Titelaufnahme

Titel
Mit dem Fahrrad in ein neues Zeitalter der Mobilität : Herausforderungen für die Verkehrssicherheit am Beispiel der Stadt Wien / Philipp Johannes Detz
VerfasserDetz, Philipp Johannes
Betreuer / BetreuerinHauger, Georg
ErschienenWien, 30.11.2015
Umfang244 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-1316 Persistent Identifier (URN)
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Mit dem Fahrrad in ein neues Zeitalter der Mobilität [2.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des wachsenden Fahrradtrends in Großstädten werden zunehmend verkehrspolitische Maßnahmen gesetzt, um die innerstädtische Fahrradnutzung zu fördern. Eine steigende Zahl an Radfahrer/Innen führt jedoch gleichzeitig zu neuen Herausforderungen für die Verkehrssicherheit. Aktuelle Unfallstatistiken zeigen, dass zwischen 2013 und 2014 die Zahl der verletzten Radfahrer/Innen von 6.335 auf 6.654 Personen angestiegen ist. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass die meisten Radunfälle durch menschliches Fehlverhalten und eine geringe Verkehrsmoral verursacht werden (z.B. Vorrangmissachtung, Rotlichtmissachtung, überhöhte Geschwindigkeit oder Unachtsamkeit). Aufgrund dieser Tatsache sind weitere Maßnahmen notwendig, um die Regeleinhaltung und die städtische Radverkehrssicherheit zu erhöhen. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird daher unter-sucht, ob Fahrradkennzeichen und eine Fahrradpolizei wirksame und brauchbare Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darstellen würden. Basierend auf diesen Fakten wurde folgende Forschungsfrage aufgestellt: Welchen Wirkungsgrad haben die potentiellen Sicherheitsmaßnahmen Fahrradpo-lizei und Fahrradkennzeichen zur Prävention von Unfällen und Verkehrsdelikten im städtischen Radverkehr? Zur Beantwortung dieser Frage wurden 13 Leitfadeninterviews mit ausgewählten Expert/Innen durchgeführt. Die gesammelten Meinungen zu Fahrradkennzeichen und zur Fahrradpolizei wurden anschließend durch eine phänomenologische Analyse ausgewertet.

Zusammenfassung (Englisch)

As cycling is currently promoted by the government, riding a bike is getting more attractive in large metropoles. However, an increase in cyclists also implies new challenges for urban road safety. Recent Austrian accident statistics have proved that between 2013 and 2014 the number of injured bicyclists ascended from 6,335 to 6,654 people. In addition, it could be determined that most bicycle accidents are caused by human misbehaviour and low traffic morality (e.g. disregarding right of way, contempt of red traffic light, speeding, carelessness). According to these facts further measures are needed to raise regulatory compliance and road safety in urban cycling traffic. The aim of this master thesis is therefore to discover the effectiveness of the two chosen actions “bicycle tagging” and “bicycle police” in reference to urban traffic safety. Based on the facts mentioned above, the following scientific question was raised: What efficiency rate do the potential measures ‘bicycle police and ‘bicycle tagging have in order to prevent accidents and traffic offence in urban bicycle traffic? In this thesis, guided interviews with deliberately chosen experts (bicycle lobby, car lobby, traffic institutions, politicians, police, ministries, insurances, mobility agents and traffic scientists) were carried out. The opinions gathered about bicycle tags and bicycle police were then evaluated by a phenomenological analysis.