Titelaufnahme

Titel
Die Zukunft des IWF im Rahmen der sich verändernden Weltwirtschaft / Thomas Klemenjak
VerfasserKlemenjak, Thomas
Betreuer / BetreuerinSchallmeiner, Florian
ErschienenWien, 30.11.2016
UmfangVIII, 136 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Masterarbeit, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-1591 Persistent Identifier (URN)
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Die Zukunft des IWF im Rahmen der sich verändernden Weltwirtschaft [1.65 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Master-Thesis war es herauszufinden, ob der IWF für die neuen Herausforderungen durch die weltwirtschaftlichen Gewichtsverschiebungen unter besonderer Berücksichtigung der Volksrepublik China gerüstet ist. Die Forschungsfrage wurde auf Basis von Literaturrecherche und von Interviews mit Experten erarbeitet. Asiatische Konkurrenzinstitutionen wie die Asiatische Infrastrukturinvestmentbank oder die Neue Entwicklungsbank sowie regionale Währungstauschvereinbarungen und die Chiang Mai Initiative stellten sich im Rahmen der Analyse als mögliche zukünftige Alternativen bzw. Ergänzungen zum IWF dar. Durch ihre regionale Beschränkung, durch ihre Korrelation in der konjunkturellen Entwicklung und durch die bisher unzureichende finanzielle Stärke, um bedeutende Hilfsprogramme aufzustellen, wird der IWF jedoch weiterhin eine dominierende Rolle in der Weltwirtschaft einnehmen. Trotz des wirtschaftlichen Aufstiegs der VR China fehlen derzeit aber auch Alternativen zum USD als Weltleitwährung.

Zusammenfassung (Englisch)

The objective of this Master Thesis was to analyze, if the IMF is prepared for the new challenges due to the shift in the global economic power under special con-sideration of the Peoples Republic of China. The answer to the research question whether the IMF will continue to play a dominant role in the global financial system was based both on literature research and interviews with experts. Within the scope of the analysis, competing institutions in Asia, such as the Asian Infrastruc-ture Investment Bank or the New Development Bank, as well as regional bilateral currency agreements and the Chiang Mai Initiative appeared to be potential future alternatives or supplements to the IMF, respectively. However, due to their region-al limitation, the mutual interdependence of their economic development and a financing volume insufficient to provide substantial support programs so far, the IMF will continue to be the big player in the global economy. Despite the economic rise of the Peoples Republic of China, alternatives to the USD as global reserve currency are currently missing.