Titelaufnahme

Titel
ECB Comprehensive Assessment 2014: Comparative Analysis of Austrian Banks and Public Opinion / Marion Angelika Tremmel
VerfasserTremmel, Marion Angelika
Betreuer / BetreuerinKliaras, Marcus
ErschienenWien, 28.11.2016
UmfangXI, 114 Seiten
HochschulschriftFachhochschule des BFI Wien, Masterarbeit, 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
URNurn:nbn:at:at-fhbfiw:1-1605 Persistent Identifier (URN)
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ECB Comprehensive Assessment 2014: Comparative Analysis of Austrian Banks and Public Opinion [2.6 mb]
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Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis deals with the ECB`s comprehensive assessment in 2014 with focus on Austrian banks. It analyses the relevance of conducting this comprehen-sive assessment as well as the causes which led to this assessment. Hereby, it answers the first research question: “Which circumstances urged the ECB and EBA to undertake a comprehensive assessment of systemically relevant banks in 2014?”. Furthermore, this thesis analyses Austrian banks and their results in the comprehensive assessment in 2014 of ECB and the stress test of EBA. Thereby, it focuses on similarities and differences in their results. In this course the second research question is answered: “Focusing on Austrian banks which attended the comprehensive assessment of ECB in 2014, what were the main economic results of these Austrian banks and how did their results align or differ?”. Additionally, this thesis includes the results of a field survey to find answers on questions regarding the fulfilment of the aims of the ECB as well as the trust in Austrian banks. The field survey answers the third research question: “According to the responses of Austrian citizens in a field survey, did the ECB and EBA fulfil their aims of the comprehensive assessment in 2014 and are the main circumstances which led the ECB and EBA to undertake the comprehensive assessment mitigated by this as-sessment? If not, what were the main shortfalls of the comprehensive assessment in 2014 and what should the ECB and EBA try to improve in a future repetition of the comprehensive assessment?”. The main results of this thesis show, that one of the participating Austrian banks failed the comprehensive assessment of ECB due to its low CET 1 capital ratio. RLB NÖ which was the best Austrian bank in the comprehensive assessment and the stress test of 2014 started with a substantially higher CET 1 ratio than ÖVAG, but the adverse stress test scenarios had nearly the same impact on both banks in terms of percentage loss in CET 1 ratio. Never-theless, ÖVAG reported much higher NPL ratios than RLB NÖ. Furthermore, a field survey about the comprehensive assessment and the aims of ECB (strength-ening the banks balance sheet, transparency and shareholder confidence) was conducted. The main results from the survey show that older generations looked more into the results than the younger part of the sample. Several questions re-vealed that women generally have less trust in banks than men and additionally, women feel that banks are less transparent than men do. A repetition of the com-prehensive assessment every second year will increase the trust of the people inquired. Nevertheless, the main source of trust in Austrian banks is according to the results of the survey a trustworthy relationship manager.

Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterarbeit befasst sich mit dem Comprehensive Assessment der EZB in 2014 und spezialisiert sich in der Ausarbeitung besonders auf österreichische Banken. Die Masterarbeit analysiert die Relevanz der Durchführung des Compre-hensive Assessments und die Umstände welche zu diesen Tests geführt haben. Im Zuge dessen wird die erste Forschungsfrage beantwortet: „Welche Umstände haben die EZB und EBA zur Durchführung des Comprehensive Assessments von systemrelevanten Banken in 2014 gedrängt?“. Zudem werden die Resultate der österreichischen Banken verglichen und Ähnlichkeiten sowie starke Unterschiede herausgehoben. Dabei wird die zweite Forschungsfrage beantwortet: „Was waren die Hauptergebnisse der österreichischen Banken, die beim Comprehensive As-sessment im Jahr 2014 teilgenommen haben und wie unterscheiden bzw. ähneln sich diese Ergebnisse?“. Weiteres beinhaltet diese Masterarbeit eine Feldumfrage welche dem Zweck dient, die Erfüllung der Ziele der EZB durch das Comprehensi-ve Assessment sowie die Wiederherstellung des Vertrauens in Banken zu hinter-fragen. Die Feldumfrage beantwortet die dritte Forschungsfrage: „Kann auf Basis der Antworten der Österreicher, welche an der Feldumfrage teilgenommen haben, behauptet werden, dass EZB und EBA ihre Ziele im Rahmen des Comprehensive Assessments in 2014 erfüllt haben und sind dadurch die Umstände, welche zur Durchführung des Comprehensive Assessments geführt haben, abgeschwächt und vorgebeugt worden? Falls nein, was waren die Defizite des Comprehensive Assessments in 2014 und was könnten EZB und EBA bei einer Wiederholung in der Zukunft verbessern?“. Die Hauptresultate dieser Arbeit zeigen, dass nur eine österreichische Bank das Comprehensive Assessment aufgrund ihres zu niedrigen CET 1 Ratios nicht bestanden hat. Die beste österreichische Bank war die RLB NÖ. Diese Bank startete in das Comprehensive Assessment mit einem wesentlich höheren CET 1 Ratio als die ÖVAG. Dennoch zeigt die Analyse, dass die Parame-ter des adversen Stresstest-Szenarios nahezu dieselben Auswirkungen (gemes-sen am prozentuellen Verlust des CET 1 Ratios) auf beide Banken hatten. Allge-mein muss jedoch hinzugefügt werden, dass der NPL-Ratio der ÖVAG viel höher war als der der RLB NÖ. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine Feldumfrage zum Thema Comprehensive Assessment und Ziele der EZB (Stärkung der Bilanz von Banken, Transparenz und Vertrauen von Stakeholdern) durchgeführt. Die Haupt-erkenntnisse der Umfrage waren, dass sich ältere Generationen mehr mit den Er-gebnissen des Comprehensive Assessment befasst haben als Jüngere. In mehre-ren Fragen wurde klar, dass Frauen im Allgemeinen weniger Vertrauen in Banken haben als Männer und dass Frauen Banken als weniger transparent empfinden als Männer. Eine Wiederholung des Comprehensive Assessments in jedem zwei-ten Jahr wird das Vertrauen in Banken erhöhen, jedoch ist die Hauptquelle des Vertrauens in eine Bank ein vertrauensvoller Bankberater.